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Silvia Hansen-Schirra (* 1975 in Zell (Mosel)) ist eine deutsche Sprach- und Übersetzungswissenschaftlerin. Sie ist Universitätsprofessorin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) in Germersheim.


Leben


Von 1996 bis 1999 studierte Hansen-Schirra Übersetzen (Englisch und Französisch, Nebenfach Wirtschaftswissenschaften) an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Von 1999 bis 2004 war sie dort wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Fachrichtungen Angewandte Sprachwissenschaft, Computerlinguistik sowie Übersetzen und Dolmetschen. 2002 promovierte sie im Fach Angewandte Sprachwissenschaft mit einer Schrift über The Nature of Translated Text - An Interdisciplinary Methodology of the Investigation of the Specific Properties of Translations. 2006 war sie Lehrbeauftragte im Fach Anglistik an der Universität Trier. 2007 ernannte sie die Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur Juniorprofessorin für Computerlinguistik am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim. 2009 erhielt sie von der Universität des Saarlandes die Venia Legendi für Angewandte Sprachwissenschaft und Korpuslinguistik. Seit 2010 ist sie Universitätsprofessorin für das Fach Englische Sprach- und Übersetzungswissenschaft am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.[1] Seit dem 26. Mai 2014 ist Hansen-Schirra Mitglied des Gutenberg Forschungskollegs (GFK), welches seit 2007 wissenschaftliche Spitzenforschung an der Johannes Gutenberg-Universität fördert.[2]


Forschungsschwerpunkte


Im Bereich Translation stellt die Sprachwissenschaftlerin hauptsächlich korpusbasierte und kognitionswissenschaftliche Untersuchungen an. In dem bereits abgeschlossenen DFG-Projekt Sprachliche Eigenschaften von Übersetzungen - eine korpusbasierte Untersuchung für das Sprachenpaar Englisch-Deutsch verglich sie Übersetzungen mit Originalen in der Ausgangs- und Zielsprache.[3] In dem Teilprojekt Variation in Translation im Rahmen des JGU-Forschungsschwerpunkts Determinanten der sprachlichen Variation soll neben Übersetzungen im Allgemeinen der translatorische Einfluss auf die deutsche und englische Zielsprache und Kultur im Speziellen erforscht werden.[4] Für diese und andere empirische Untersuchungen von Translationsprozessen und Textverständlichkeit hat Hansen-Schirra ein Eye-Tracking-Labor in Germersheim aufgebaut.


Publikationen (Auswahl)


Co-Autorenschaft, Herausgeberschaft




Einzelnachweise


  1. Website Silvia Hansen-Schirra. Abgerufen am 13. August 2014.
  2. Neue Mitglieder Gutenberg Forschungskolleg. Kommunikation und Presse. Website der Universität Mainz. Abgerufen am 13. August 2014
  3. DFG-Projekt. Website Angewandte Sprachwissenschaften sowie Übersetzen und Dolmetschen Universität des Saarlandes. Abgerufen am 16. August 2014.
  4. Teilprojekt „Variation in Translation“ – Variationsprojekt (Memento vom 21. Januar 2013 im Internet Archive). Website Johannes Gutenberg-Universität. Abgerufen am 16. August 2014.
Personendaten
NAME Hansen-Schirra, Silvia
KURZBESCHREIBUNG deutsche Sprach- und Übersetzungswissenschaftlerin
GEBURTSDATUM 1975
GEBURTSORT Zell (Mosel), Deutschland



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